Ängste sind dazu da, um sie zu bekämpfen

"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer."

Seneca

 

 

Die Angst hat viele Gesichter - angefangen von den ganz trivialen Ängsten wie die Angst vor Spinnen und Höhenangst bis hin zu Versagensängsten. Angst ist oft berechtigt - wir analysieren die Situation und sehen die möglichen Risiken, wir versuchen vorauszusagen, was passieren könnte, wenn. Was ist aber, wenn die Angst die Lebensqualität einschränkt? Was ist, wenn unsere Ängste uns daran hindern, das Leben zu leben, das wir uns vom ganzen Herzen wünschen?

 

Die Angst vor Abweisung, die Angst zu versagen und beurteilt zu werden, die Angst jemanden zu enttäuschen und zu verletzen - die Angst das Gesicht zu verlieren. Die Menge macht immer das Gift. Nehmen wir die Versagensangst als Beispiel - das war bzw. ist im gewissen Maße immer noch eine meiner größten Ängste. Panikattacken und schlaflose Nächte waren einige Symptome, die aufgetreten sind. Den Leistungsdruck habe ich selbst ausgeübt - immer mehr, immer besser und nie zufrieden. Heute kann ich mit großer Zufriedenheit sagen, dass die Angst nicht mehr in dem Umfang vorhanden ist, wie noch vor einem Jahr. 

 

Um Ängste bekämpfen zu können, ist der innere Kampf mit sich selbst unvermeidbar. Es erfordert ein Umdenken, einen starken Willen und insbesondere sehr viel Energie und Zeit. Von Angesicht zu Angesicht muss man sich mit der Angst auseinandersetzen. Der Angst aus dem Weg zu gehen, kann nur dazu führen, dass diese im Hintergrund weiter wächst.

 

Die Ursachen, nicht die Symptome, sind entscheidend. Ich bekomme oft das Gefühl, dass viele zu wenig Zeit investieren, sich mit dem eigenen Ich auseinanderzusetzen. Ein Mensch wurde zum größten Teil zu dem gemacht, was er heute ist - die Ängste gehören ebenfalls dazu. Sich selbst zu analysieren ist die beste Methode um Fortschritte zu erzielen. Nur der, wer sich selbst sehr gut kennt, kann über sich selbst hinauswachsen.

 

Der innere Kampf ist oft einer der schwersten Kämpfe - dieser zahlt sich aber aus. Nicht aus dem Weg gehen, sondern bekämpfen heißt die Devise. Schaut euch das Video unten mal an (deutsche Untertitel) - es ist wirklich zu empfehlen. 

 

in diesem Sinne,

deVitaBeata

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Eine Entscheidung ist ein Anfang und ein Ende

Ich habe schon lange nichts mehr reingeschrieben... Auch wenn ich es mir vorgenommen habe regelmäßig neue Beiträge zu verfassen, so kam in der letzten Zeit nie der richtige Zeitpunkt.  Um einen Beitrag zu verfassen brauche ich einen Augenblick für mich - ein Moment der Stille. Diesen gab es jedoch in den letzten Wochen nicht, zumindest nicht in meinem Kopf. Abgelenkt von verschiedenen Reizen habe ich leider den Fokus verloren.

 

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, das jeden von uns beschäftigt - das Thema Entscheidungen. Eine Entscheidung zu treffen ist nicht immer einfach - insbesondere dann nicht, wenn diese schwerwiegenden Konsequenzen mit sich zieht. Eine solche Entscheidung grenzt wie eine Linie das Ende und den Anfang zweier Lebensabschnitte voneinander ab. Ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist, lässt sich nicht immer so einfach beurteilen, denn das erfordert eine Zukunftsprognose. Und seien wir mal ehrlich, der Verlauf des Lebens ist und bleibt zum größten Teil ungewiss. Die Angst vor Konsequenzen und die Unsicherheit bezüglich der Zukunft sind die treusten Begleiter einer wichtigen Enscheidung.

 

Eine Entscheidung betrifft oft nicht nur uns selbst, sondern wirkt sich auch auf das Leben anderer. Und genau das macht diese so schwer. Wir müssen jedoch immer bedenken, dass das Leben so wie es jetzt ist, nicht für immer bleiben wird - egal wie schön oder schwer es zu sein scheint. Wir befinden uns in ständiger Bewegung. Anzunehmen, dass ein Augenblick für immer andauern wird, wäre meines Erachtens naiv.

 

Ob eine Entscheidung auf emotionaler oder rationaler Grundlage basieren soll, kann ich euch nicht beantworten. Ich weiß nur aus eigener Erfahrung, dass reine rationale Entscheidungen, sofern diese auch möglich sind, uns nicht glücklich machen werden, denn die Emotionen lassen sich nun nicht ausschalten. Viel mehr wäre es ratsam eine Balance zwischen dem Rationalen und dem Emotionalen zu finden. Ein Rezept dafür gibt es aber nicht. Aus meiner Sicht kann die Angst vor Konsequenzen nur damit gemildert werden, dass wir das Neue und Unbekannte als ein Abenteuer wahrnehmen und uns darüber freuen. Unsere Wahrnehmung ist somit entscheidend - daran sollten wir arbeiten.

 

Sich von etwas zu trennen, ist nicht immer leicht. Manchmal ist es aber die einzige Möglichkeit, um herauzufinden, was man wirklich vom Leben erwartet. Ein Schritt zurück kann dabei helfen endlich den Wald zu sehen und nicht nur die einzelnen Bäume - das große Ganze ist entscheidend. Zu wissen wohin man gehen möchte, erleichtert jede Entscheidung. Ich bewundere jeden, der konkrete Vorstellungen vom Leben hat und seine Ziele verfolgt. Auf mich werden aktuell viele Entscheidungen zukommen, die nicht einfach sein werden. Ich hoffe, dass ich es als ein Abenteuer wahrnehmen kann und mich traue über den Horizont hinaus zu schauen.

 

Dieses Jahr bringt sehr viele Veränderungen mit sich - nicht nur in meinem Leben, sondern auch im Leben meiner Freunde. Ich wünsche allen, die einen neuen Abschnitt in ihrem Leben begonnen haben oder beginnen werden viel Durchhaltevemögen!

 

Alles Gute,

deVitaBeata

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Um die Welt ein Stückchen besser zu machen

Wir träumen von großen Veränderungen - von einer besseren Welt.

Wir träumen von einer Welt in der alle Menschen gleich sind, unabhängig von der Hautfarbe, Geschlechts und des Herkunftslands.

Wir wünschen uns gerechte Arbeitsbedingungen, egal ob in Bangladesh oder in Indien.

Wir wollen eine gerechte Tierhaltung - die Tierquälerei soll bitte endlich ein Ende finden.

Wir sehen die Hungernden und denken uns, dass es nicht Gerecht ist und, dass es aufhören muss. Wir wünschen uns, dass der Regenwald nicht mehr abgeholzt wird.

 

ABER:

 

Wir stellen unsersgleichen ein, denn von anderen Völkern wir weniger Potenzial erwarten.

Wir leben eher nebeneinander als miteinander.

Wir kaufen die günstigsten Alternativen - ohne zu überlegen, wieso der Preis so niedrig ist.

Wir kaufen zu viel und schmeißen zu viel weg.

Wir schmeißen das Essen vom Vortag weg, weil wir keine Lust haben zwei Tage hintereinander das gleiche zu essen. 

Wir drucken oder beschreiben Blätter nur einseitig, weil es zum Lesen angenehmer ist.

 

Wir sprechen von einer besseren Welt, aber bringen es nicht nachhaltige Entscheidungen in den eigenen vier Wänden zu treffen. Die Wahrheit ist, dass all die großen Dinge immer klein anfangen - es ist unsere Einstellung, die Veränderungen mit sich bringen kann. Der Wille ist da, also lass uns langfristig denken und lass uns weniger reden und mehr tun.

 

deVitaBeata

Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Die Vergangenheit

 

Wann weiß man, ob eine Entscheidung, die wir im Leben getroffen haben, die richtige war? Erkennen wir es an dem Weg auf dem wir gehen? Was wäre denn, wenn wir uns anders entschieden hätten? Wären wir da, wo wir jetzt sind? Einige mögen von euch sagen, dass es keinen Sinn macht über die Vergangenheit und über "Was-wäre-wenn" nachzudenken - vielleicht sage ich es mir innerlich sogar selbst. Möglich wäre auch, dass heute mein Glückskeks Recht hatte, als er meinte, ich solle nicht mehr an der Vergangenheit festhalten, sondern stattdessen in die Zukunft zu schauen - lustige Kekse ;-).

 

Dass, der Grund für solche Gedankengänge die Unzufriedenheit mit dem status quo ist, kann ich nicht zustimmen - ich bin zufrieden mit meinem Leben. Das ist vielmehr der neugierige Teil von mir, der sich ständig viele Fragen stellt. Außerdem ist die Zeit ist für mich ein wertvolles Gut - wenn nicht sogar einer der wertvollsten Güter - deshalb befasse ich mich sehr gerne damit.

 

Ich finde nicht, dass man die Vergangenheit einfach in Ruhe lassen soll. Die Vergangenheit hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind - Ursache und Wirkung. Wie können wir herausfinden, wieso uns bestimmte Sachen Schwierigkeiten bereiten, wenn wir nicht in der Vergangenheit ein bisschen herumschnüffeln sollen? Wenn wir sagen, dass wir mit der Vergangenheit abschließen, heißt es dann nicht, dass wir mit einem Teil unserer Selbst abschließen? Wenn man etwas im Leben bereut - etwas was man mal getan oder gesagt hat - dann sollte man sich damit auseinander setzen - auch wenn es weh tut. Akzeptanz ist der erste und der wichtigste Schritt, um sich zu verändern und um die Zukunft willkommen zu heißen - mit all meinen Stärken, Schwächen, Hoffnungen, Erwartungen und Plänen.

 

Die Gegenwart

 

Zu Gegenwart, habe ich heute nicht soviel zu sagen - vielleicht ein anderes Mal. Ich weiß nicht in welcher, der vielen Podcast, die ich höre, es vorgekommen ist, aber in einer Episode hat ein Physiker über die Zeit gesprochen. Sein Vergleich fand ich sehr interessant, deswegen teile ich es mit euch mit.

 

Er meinte, dass es im Prinzip keine Gegenwart gibt. Mann sollte sich ein Strand und ein Meer vorstellen: der Strand ist die Vergangenheit und das Wasser die Zukunft. Die Grenze zwischen dem Strand und Wasser ist die Gegenwart. Die Grenze ist also die Stelle, wo sich die Vergangenheit und die Gegenwart treffen.

 

Ich weiß nicht, ob ich es so schön dargestellt habe, wie er es getan hat - mich hat die Idee aber fasziniert.

 

Die Zukunft

 

Was kann ich denn schon über die Zukunft schon? Dass sie ungewiss ist, ist ja den meisten bewusst. Es gibt definitiv viele Menschen, die ihre vielleicht weit entfernten Ziele vor Augen sehen und dahin streben. Ziele habe ich auch, nur meine sind hinter einer Nebel - diese sind variabel, gar nicht festgelegt, denn ich bin offen für neues und unbekanntes und rechne mit Überraschungen. Manchmal hätte ich gerne deutlichere Ziele, um den Weg dahin schon heute grob gestalten zu können. Der Grund, wieso meine Ziele so undeutlich sind, kann die Tatsache sein, dass ich aktuell auf der Suche nach mir selbst bin. Der Frage, wer wir wirklich sind, sollten wir einen höheren Wert einräumen, als es die meisten tatsächlich tun. Wir verfolgen nicht selten Ziele, die gesellschaftlich akzeptiert oder sogar von uns verlangt werden.

 

Ich spreche nicht die Personen an, die sich selbst und ihre Bestimmung gefunden haben bzw. auf dem Weg dahin sind - ich spreche, die Personen an, die durch so viele Vorgaben, durch den Drang allen recht zu machen und allen zu gefallen, vergessen haben, was sie selbst sind, was sie wollen und von was sie träumen. Verbringt die wertvolle Zeit mal mit euch selbst - in aller Ruhe und in aller Stille. Ein Tag ohne Fernseher, ohne Handy - ohne das Gefühl ständig erreichbar zu sein. Einfach mal du und dein Inneres. Ein Schritt zurück hilft uns das große Ganze zu sehen - die Ziele zu sehen, die WIR wirklich erreichen wollen und die auch zu uns passen.

 

Solche und viele anderer Gedanken gehen mir durch den Kopf vorm Einschlafen. Normalerweise lass ich die Gedanken los und schlafe dann ein - um aufzustehen und das ganze aufzuschreiben, ist das Bett zu kuschelig. Heute ist es anders. Heute bin ich aufgestanden, den Laptop angemacht und geschrieben. Veröffentlichen werde ich es aber am nächsten Tag, weil ich bestimmt sehr viele orographische Fehler gemacht habe.

 

Für heute war's das. Ich bin wirklich froh darüber, dass ich aus dem Bett aufgestanden bin, da ich am nächsten Tag diesen Post nicht mehr verfassen würde - die Ideen wären weg.

 

Bis zum nächsten Mal und viele Grüße,

deVitaBeata

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Der innere Konflikt

Der Grund für die wenigen Veröffentlichungen

 

Ich habe wirklich sehr gehofft, dass ich diesen Blog regelmäßig mit neuen Artikel bereichern kann. Mir war aber auch bewusst, dass es nicht einfach sein wird, da ich mich selbst sehr gut kenne und ich weiß, wie schwer es für mich ist sich auf eine Sache zu fokussieren. Abgesehen von Extremsportarten würde ich gerne Alles Können, Alles gelesen und Alles gesehen haben. Dass ich ein Mensch bin, der sehr viele Interessen hat, ist ja offensichtlich. Mein Leben ist sozusagen bis zu meinem 80-sten Lebensjahr voll verplant.

 

Diese "Interessenvielfalt" ist einerseits sehr schön, da ich sehr gerne mir neues Wissen aneigne und deswegen auch vielseitig bin bzw. sein könnte. Andererseits ist es sehr belastend. Wieso? Naja, wenn man berücksichtigt, dass der Tag 24 Stunden hat und man auch mal schlafen möchte, ist die Realisierung meiner Pläne unter der Annahme, dass die freie Zeit nicht genausten strukturiert wird, unmöglich.

 

Um mein Problem zu veranschaulichen, möchte ich euch ein paar Beispiele zeigen:

- Ich möchte neue Bilder malen und mit Skizzieren anfangen - Problem dabei ist, dass meine drei Gemälden immer noch nicht fertig sind.

- Ich möchte gerne mal Klavier und Geige spielen lernen, aber ich komme nicht dazu regelmäßig Gitarre spielen zu üben. 

- Meine Wunschliste bei Amazon ist voller Bücher, die ich lesen möchte, aber ich komme nicht dazu ein Buch innerhalb von drei Monaten fertig zu lesen.

- Ich möchte gerne neue Sprachen lernen, aber ich komme nicht regelmäßig dazu meine jetzigen Kenntnisse zu verbessern.

 

Meine Aufmerksamkeit wird ständig von neuen Reizen überflutet und ich weiß nicht, wo ich zuerst anfangen soll. So kommt es dazu, dass mein Leben an ein buntes Salat erinnert, dass aus sehr vielen, sehr klein geschnitten Zutaten besteht. Es schmeckt zwar, aber die einzelnen Zutaten sind schwer erkennbar und man nicht wirklich weiß, was man tatsächlich alles gegessen hat. So sieht es mit meinen Interessen aus - ein bisschen von jedem, aber nie etwas ganz.

 

Ich weiß nicht, ob ihr mein Problem nachvollziehen könnt, aber es belastet mich sehr, denn die Zeit rennt und es läuft nicht nach meinen Vorstellungen. Ich stelle euch drei Faktoren, die mein Problem verstärken:

 

Der Schuldige Nr. 1: Die Ablenkung

 

Der Tag hat, wie bereits erwähnt, 24 Stunden - davon schlafe ich, wenn es gut läuft neun Stunden. Wenn ich nicht lernen muss, verbringe ich nach dem Aufwachen noch ca. zwei Stunden im Bett und schaue auf ProSieben Serien an. Immerhin nutze ich die Werbung, um zu duschen und um mir etwas zum essen zu machen. Wenn wir noch die Zeit berücksichtigen, die ich brauche, um das Bett zu machen, ein bisschen in der Wohnung aufzuräumen und Facebook und Instagram zu checken, bleibt nicht so viel Zeit übrig, um produktiv zu sein.

 

Fernseher aus, Handy weg! - mag die logische Lösung sein. Es ist aber nicht so einfach, wie es klingt - das können mir bestimmt einige von euch bestätigen.

 

Der Schuldige Nr. 2: Der innere faule Hund

 

Manche mögen sagen "tolles Studentenleben" - für mich und meine Wünsche eher ein Dorn im Auge. Ich werde es nicht leugnen, dass so viel Freizeit schön ist, aber ich verliere mich selbst darin, denn der kleine faule Hund in mir besiegt den großen Wunsch nach mehr Produktivität.

 

Mein Ziel ist nicht, den inneren faulen Hund komplett zu vernichten, denn er ermöglicht uns runter zu kommen und abzuschalten, wenn wir es tatsächlich brauchen - er ermöglicht uns das immer schneller werdende Leben ein bisschen zu verlangsamen. Mein Ziel ist viel mehr die Gewichtung zu ändern, mehr Produktivität weniger von dem faulen Hund - sagen wir 70% zu 30% oder 60% zu 40%, wenn der Bedarf besteht. 

 

Der Schuldige Nr. 3: Komplexität

 

Die vielen Interessen machen mein Leben sehr komplex. Das Multitasking führt dazu, dass der Fortschritt für mich nicht erkennbar ist, was wiederum Demotivation und Unzufriedenheit über die eigene Leistung hervorruft. Spontanität kann bei zwei oder drei Beschäftigungen schön und befreiend sein - sie funktioniert aber nicht bei mir. 

 

Ich habe mal gelesen, dass es in so einem Fall sinnvoll ist, eine Liste mit 20 Interessen aufzustellen und vier oder fünf davon auszuwählen. Die Idee ist gut, aber was soll ich auswählen? Ich will schließlich nicht auf die restlichen Interessen verzichten.

 

Die Lösung: Wesentlichkeit  und Struktur 

 

In meinem Praktikum im Bereich Wirtschaftsprüfung habe ich gelernt, dass das wichtigste ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Arbeit muss ebenfalls strukturiert ablaufen, damit man auch pünktlich mit dem Projekt fertig ist. Ich habe diese Ideologie erfolgreich auf mein Studium übertragen - die Ergebnisse waren mehr als zufriedenstellend. 

 

Gefährlich bei der Umsetzung sind die langen Pausen zwischen den einzelnen Prüfungen, denn da gewinnt der faule Hund immer mehr an Kraft - das produktive Ich wieder zum Leben zu erwecken scheint mit der Zeit immer schwieriger zu werden. 

 

Mein aller größter Wusch aktuell ist, meiner freien Zeit Struktur zu geben und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich würde gerne meine Interessen nach Prioritäten zu ordnen und in der vorgegebenen Reihenfolge zu erledigen, um so Schritt für Schritt meinem Ziel "Alles können und wissen zu wollen" näher zu kommen. Auch, wenn die tatsächliche Erreichung dieses Ziels gegen Unendlichkeit geht, wünscht mir viel Erfolg - den brauche ich sehr.

 

Bis (hoffentlich) bald,

deVitaBeata

 

 

 

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